Fischer+Friedrich

Neubau Spreewaldhotel
Burg

Der Neubau des Spreewaldhotels in Burg wurde als viergeschossiger Stahlbetonbau mit einem Untergeschoss in WU-Bauweise konzipiert. Das transparente Erdgeschoss wurde als STB-Skelettbau mit schlanken STB-Rundstützen und einer STB-Abfangdecke hergestellt. Die drei darüber liegenden Bettengeschosse wurden als STB-Schottenbau, bestehende aus tragenden STB-Wänden und STB-Flachdecken ausgeführt. Die STB-Wände in den OG’s wurden zur Abfangung der Bauwerkslasten über dem offenen EG als wandartige Träger bemessen. Die Gründung des Gebäudes erfolgte mit einer elastisch gebetteten Bodenplatte in den anstehenden Sanden. Da das Grundwasser auf dem Baugelände im Normalfall ca. 80 bis 125cm unter der GOK ansteht war für die Baugrubenerstellung eine geschlossene Wasserhaltung erforderlich. Die ebenerdigen, nicht unterkellerten, Bereiche der Erdgeschossbodenplatte werden zur Minimierung der Setzungen mit unbewehrten Betonpfeilern in den tragfähigen Sanden tiefgegründet. Der über die Vorfahrt auskragenden Obergeschosse wurde auf zwei V-förmigen aufgelagert.
Das neue Hotel wurde mit einem aufgeständerten Bademantelgang, der als verkleideter Stahlfachwerkhohlkasten ausgeführt wurde, mit der Spreewaldtherme verbunden.