Fischer+Friedrich

Neubau Fuß- u. Radwegbrücke
Markgröningen

Der ca. 68m lange Brückenüberbau besteht aus einer unterseitig leicht angevouteten, 3.50m breiten Stahlbetonplatte mit einer Plattenstärke von 27 bis maximal 45 cm und ist im Grundriss mit einem konstanten Radius von ca. 35m bezogen auf die Brückenmittelachse gekrümmt. Rechnerisch kann diese Stahlbetonplatte als fünffeldrige Durchlaufplatte mit Stützenweiten von 10 bis 17m behandelt werden. Da die Brücke fugenlos hergestellt wer-den soll, wird die Stahlbetonplatte mit einer kräftigen risseverteilenden Bewehrung versehen. Der Überbau wird in den Achsen III, IV und V durch eine Gruppe von vier und in der Achse II durch zwei sich nach oben spreizende Stahlrohrstützen (ø159mm) getragen. Die Verbindung der Stahlrohrstützen mit dem Brückenüberbau erfolgt über Kopfbolzendübel und Schubknaggen, die direkt auf Stahlgußformstücke aufgeschweißt sind. Die Knoten-punkte an den Stützenfüßen werden ebenfalls in Stahlguß ausgeführt und über Stützenanker fest in die Gründung eingespannt. An den Widerlagern im Osten und im Westen sind einseitig bewegliche Elastomere-Lager Die Widerlager bestehen aus Kammer- und Flügelwänden und sind auf beiden Seiten zu Aussichtsplattformen ausgebaut. Die Entwässerung der Brücke erfolgt über zwei Rinnen am Beginn und am Ende der Brücke. Eine Zwischenentwässerung ist nicht vorgesehen. Die Brücke erhält ein spezielles Geländer mit Flachstahlpfosten und Flachstahlhandlauf. Die Füllung ist aus Edelstahl-Maschendraht. Der Geländerhandlauf wird in ca. jedem 4.Feld gestoßen, die Pfosten werden auf dafür vorgesehene Stahleinbauteile geschweißt.